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Termingeld
Das Termingeld – kurz- und mittelfristiges Sparen
Beim Termingeld handelt es sich je nach Vereinbarung um eine kurzfristige oder mittelfristige Sparform. Die Banken bieten unterschiedliche Termingeldkonten an. Man unterscheidet jedoch grundsätzlich zwei Arten von Termingeldern.
Zum einen gibt es die als Festgeld bekannte Variante. Hierbei wird beim Abschluss des Termingeldkontos eine bestimmte Laufzeit vereinbart. Innerhalb dieser Zeit ist das veranlagte Geld gebunden. Der Kunde kann während dieser Frist nicht über die Anlagen verfügen. Wird das Termingeld nach dieser Laufzeit nicht gekündigt, verlängert sich das Konto meist um die gleiche Laufzeit neu. Dann spricht man vom sogenannten Zinseszinseffekt, wobei die Zinserträge nochmals verzinst werden.
Die zweite Variante ist das sogenannte Kündigungsgeld. Hierbei konzentriert man sich nicht auf die Laufzeit, sondern auf eine bestimmte Kündigungsfrist. Der Kunde kann somit selbst entscheiden, wann er über das Termingeld verfügen möchte. Kündigt er das Konto, muss er die vereinbarte Kündigungsfrist abwarten. Anschließend kann er wieder über sein Geld verfügen.
Termingeldkonten werden ausschließlich zu Sparzwecken verwendet und sind im europäischen Bereich sehr weit verbreitet. Angeboten werden die Termingelder sowohl von üblichen Banken und Kreditinstituten, aber mittlerweile auch von zahlreichen Direktbanken. Letztere können häufig mit besonders attraktiven Zinssätzen punkten, da sie ohne Filialnetz arbeiten und das damit eingesparte Geld in die Zinsgestaltung einfließen lassen können.
