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Devisen
Der Begriff Devisen ist in unterschiedlichen Formen in Verwendung. Immer jedoch handelt hierbei jedoch um Zahlungsmittel fremder Währungen. Unter Zahlungsmittel wiederum versteht man jedoch kein Geld, sondern Forderungsrechte, wie etwa Wechsel, Kreditbriefe, Schecks oder Zahlungsanweisungen. Die Banken und Kreditinstitute verwenden den Begriff Devisen meist nur in Bezug auf Sichteinlagen in fremden Währungen, also Kontobestände in ausländischer Währung. Nicht als Devisen bezeichnet werden, darf jede Art von Bargeld. Auch Aktien, Anleihen oder Schuldverschreibungen werden nicht zu diesem Bereich gezählt, da sie nur bedingt liquide sind.
Wie viel die Devisen wert sind, hängt vom jeweiligen Wechselkurs, dem Devisenkurs ab. Gebildet wird der Wechselkurs am Devisenmarkt. Er entsteht durch das Spiel zwischen Angebot und Nachfrage. Zu den wichtigsten Marktakteuren zählen große internationale Banken, international agierende Unternehmen oder aber auch die Zentralbanken der einzelnen Länder. Erhebliche Änderungen von Wechselkursen bringen starke volkswirtschaftliche Folgen mit sich. Nicht selten sind starke Schwankungen des Wechselkurses ausschlaggebend für Finanz- und Wirtschaftskrisen.
Wenn man wissen möchte, wie viel seine Fremdwährungsanlagen im Moment wert sind, kann man sich an unterschiedlichen Stellen informieren. Eine der beliebtesten Ansprechpartner ist die eigene Hausbank. Viele greifen jedoch auch auf Onlineplattformen zurück. Diese bieten häufig nicht nur die wichtigen Devisenkurse, sondern auch Devisenrechner. Diese ermöglichen es, mit nur wenigen Klicks Anlagen in die eigene Währung umzurechnen.
