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CashPool
Der Begriff CashPool kommt aus dem Bankenwesen und bezeichnet einen Zusammenschluss zahlreicher Banken in Deutschland. Die Vereinigung hat das Ziel, den Kunden der am CashPool teilnehmenden Banken, das kostenlose Bargeld abheben bei allen Geldautomaten dieser Kreditinstitute zu ermöglichen.
Die Gründung des CashPools erfolgte zur Jahrtausendwende. Die ersten Mitglieder waren die heutige Targobank (ehemals Citibank), die SEB und die Sparda Banken. In den Jahren darauf schlossen sich zahlreiche private Banken, wie zum Beispiel die Essener National Bank und einige Genossenschaften an. Grund für die Schaffung dieser Vereinigung war die nicht durchgesetzte Höchstentgeltvereinbarung für Bargeldbehebungen im Jahre 1997. Da die Gebühren danach freigesetzt wurden, konnten die Banken selbst bestimmen, wie hoch sie Abhebungen von bankenfremden Geldautomaten veranschlagen. Das brachte eine erhebliche Steigerung der Entgelte mit sich, die vor allem von den Genossenschaftsbanken und den Sparkassen in die Höhe getrieben wurden.
Mit dem CashPool soll jedoch nicht nur eine kostengünstigere Barabhebung für Kunden ermöglicht werden, sondern auch eine gleichmäßigere Verteilung der Geldautomaten erfolgen. Zurzeit werden alleine von den Sparkassen knapp 25 Tausend Bargeldautomaten betrieben.
Ab 2011 sollen die Entgelte generell wieder gesenkt werden – das allerdings auf freiwilliger Basis, denn bisher willigten nur die privaten Banken ein, maximal 1,95 Euro pro Abhebung auf einem bankenfremden Geldautomaten zu verrechnen. Alle anderen Banken wollen auch weiterhin hohe Kosten und Gebühren in Rechnung stellen.
